HDR_HDRI PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 05. Februar 2009 um 15:12 Uhr

Wenn man schon einmal ein besonders kontrastreiches Motiv fotografiert hat, ist es oft so, dass selbst die beste Belichtung oftmals ausgebrannte Lichter und ausgelaufene Schatten im Foto aufweist. Auch mit der besten Kamera ist es noch nicht möglich den vollen Kontrastumfang des Motivs oder der Umgebung einzufangen.

„HDR“ steht für „High Dynamic Range“. Übersetzt bedeutet das soviel wie hoher Dynamikumfang. HDR-Digitalfotos bestechen durch eine hohe Detailfülle, selbst bei hellen Flächen oder tiefen Schatten. Möglich wird das, wenn herkömmliche Belichtungsreihen mit Hilfe von spezieller Software in HDR-Bilder umgewandelt werden. Um ein HDR-Bild zu erzeugen, sind mehrere Aufnahmen nötig. Es wird eine Belichtungsreihe angefertigt, bei der für jeden Helligkeitsbereich eine Aufnahme
mit optimaler Belichtung gemacht wird. Durch die Über- bzw. Unterbelichtung einzelner Stellen werden auch die Zeichnungen in den hellen und dunklen Bereichen festgehalten. Anschließend werden die Bilder mit Hilfe einer Software
quasi übereinander gelegt, wobei spezielle Licht - und Farbeffekte entstehen.

 

Ein Birkenwald mitten im Schwarzen Moor in der Rhön. Beeindruckend wie die Lichter im Wald gebrochen werden und dem Wald schon ohne Bearbeitung etwas Mystisches verleihen. Hier wurde mit Hilfe der Belichtungsreihe der Kamera drei Bilder gemacht, die dann am PC mit der Software Photomatix in ein HDRI Bild umgewandelt wurden. Das Bild entstand Freihand ohne Stativ.

 

Ein sehenswerter Himmel, der mit einem einzigen Bild so nicht zur Geltung gekommen wäre. Stativ und 5 Aufnahmen waren für das Bild notwendig. Danach wieder Umsetzung in Photomatix. Anpassung der Tiefen und Lichten, Kontrast angepasst und etwas nachgeschärft.

 

Ein Abschlussbild einer Tagetour, es war schon etwas Dämmerlicht und hat den alten Judenfriedhof in ein hartes Licht eingetaucht. Hier wurde wieder mit einem Stativ gearbeitet und eine Belichtungsreihe in der Kamera erstellt. Anschließend noch etwas EBV.

 

Die Leichenhalle auf dem Judenfriedhof als leichter Kontrast zu den Grabsteinen. Eine dreier Belichtungsreihe und Stativ sind die Grundlage für das Bild.

 

Ein HDRI Bild eines Wellnessstudios. Die Aufgabe war es, die Klangschalen als Farbe und als Gegenstand besonders herauszuheben, hier zeigt diese Technik seine Stärken.

 

Solche statischen Bilder sind für die Technik Ideal, leichte Verzeichnungen sind nur bei den beweglichen Teilen auszumachen, wie der Fahne. Das Meer bekommt einen weichen Charakter und wirkt sehr mystisch. HDRI aus 3 Einzelbildern.

 

Eine kleine Kapelle in einem Altersheim. Hier wurden insgesamt 8 Bilder unterschiedlichster Belichtungszeit genommen um den warmen Ton des Gebetsraumes einzufangen.

 

Eine alte Scheune, die mithilfe des Denkmalamtes wieder hergerichtet wurde und unter Denkmalschutz steht. Die Farben kommen erst dann so richtig zur Geltung wenn hier im HDR Bereich gearbeitet wird.