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Freitag, 13. Februar 2009 um 13:28 Uhr |
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Dieser Bereich wird nicht nur von den Fotografen unterschätzt, er wird besonders von den Musikern sträflich vernachlässigt. Mittlerweile entstehen annähernd die meisten Konzertfotos gänzlich ohne Spannung und Wertigkeit. Jeder hat eine Knipse mit der zum Teil grottenschlechte Bilder geschossen werden und mit Stolz auf der eigenen Homepage präsentiert werden. Heute gesehen, morgen vergessen. Wer einmal Konzertfotografen beobachtet hat wird bemerkt haben, das diese nur für wenige Minuten zu sehen sind und nur für die ersten 3 Lieder in den Fotografengraben dürfen um die nötigen Bilder zu bekommen, danach werden sie dezent aber bestimmend aus den Graben geworfen. In der Eröffnungsphase des Konzerts werden ein paar Aufnahmen gemacht, fertig. Zu sehen sind dann lieblose und hingeworfene Bildaufbauten ohne jeglichen Bezug, was aufgrund der Kürze nicht möglich ist. | | | Natürlich ist die Lichtsituation innerhalb eines Konzertes meistens sehr schwierig. Das ist in Clubs, auf Konzerten oder Festivals oft das größte Problem. Zuwenig Licht, düstere Stimmung, Baustrahler oder Techniker die die Technik nicht beherrschen. Nirgends wird mehr improvisiert und gebastelt wie auf kleinen oder Newcomerkonzerten. Was nicht immer negativ sein muss, aber dem Fotografen alles abverlangt. Rote, blaue und gelbe Scheinwerfer wirken auf den Kamerachip wie ein Filter. Das Licht ist jedoch eine Sache, die auf der Bühne spielenden Probanden die andere. Mit Konzert-Fotos sollte das Bühnenthema nach Abschluss des Konzerts untermauert werden. Jeder Akteur auf der Bühne ist aus Sicht des Photographen letztendlich ein Model und sollte von den Lichttechnikern auch richtig ins Licht gesetzt werden.
| | | Hier werden innerhalb des Auftritts hunderte von Posen seitens der Musiker für den Fotografen angeboten. Jedes Lied und jeder Refrain hat hierbei wiederum eine spezielle Ausdruckskraft in seinen Bewegungen, Dynamik und Rhythmus. Daher ist es zwingend für gute Fotos, dass man bis zum Schluss des Konzertes die Kamera schussbereit hält und auch selbst anwesend ist. Gute Konzert-Fotografen bleiben hierbei immer unsichtbar, sofern sie ihr Metier beherrschen. Sie können über eine Band oder einen Musiker ellenlange Pressetexte schreiben, Vorträge halten, Diskussionen führen, aber nichts ist nachhaltiger als ein Bild, dass sich in die Köpfe der Fangemeinschaft einbrennt. Dabei spielt die Qualität und technische Ausarbeitung zunächst keine Rolle. Alles andere, wie Texte usw. sind morgen vergessen. | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
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